Home ] Nach oben ] Kontakt ] Suchen ]

                                                

energieteufel.de

die kostenlose Energiespar Infoplatform

       

     

     

Home
Nach oben

 

 

 

Blockheizkraftwerk (BHKW)

In einem Wohngebäude wird nicht nur Energie zu Heizzwecken und Warmwasser benötigt, sondern auch Strom. Wenn Strom produziert wird, wird hierzu ebenfalls Primärenergie eingesetzt. Physikalisch betrachtet ist Elektrizität eine höherwertigere Energieform als Niedertemperaturwärme, wie sie beispielsweise für die Heizung benötigt wird. Bei der Erzeugung von Elektrizität in einem konventionellen Kraftwerk gehen dabei etwa zwei Drittel der Primärenergie ungenutzt an die Umwelt verloren.

Aus diesem Grunde ist der Gedanke reizvoll, die Kraftwerke soweit zu verkleinern, dass sie in den häuslichen Heizungskeller oder eine kleine Nahwärmezentrale passen. Denn dann können die hohen Verluste eines zentralen Großkraftwerks dezentral genutzt werden. Dies ist tatsächlich möglich. Solche Anlagen werden als Blockheizkraftwerk (BHKW)  bezeichnet.

Die derzeit kleinsten BHKWs haben eine elektrische Leistung von etwa 5 kW und eine thermische von etwa 11 kW. Die thermische Leistung ist jedoch nicht direkt mit der des Heizkessels vergleichbar, da es sich hierbei die maximal erforderliche Heizleistung handelt. Ein Heizkessel hat durchschnittlich etwa 1600 bis 1800 Vollbenutzungsstunden im Jahr und etwa 5600 Stunden Bereitschaft während der Heizzeit. Die Wirtschaftlichkeit eines BHKWs hängt stark von der Laufzeit ab.

Die Anlage amortisiert sich praktisch über den Verkauf von elektrischem Strom. Damit ist eine BHKW die einzigste Heizungsanlage, die über die Lebensdauer nicht nur an Wert verliert, sondern stattdessen über den Stromverkauf sogar noch Geld erwirtschaftet.  Je länger die jährliche Laufzeit, desto schneller wird sie sich amortisieren.         

 

Bei größerem Wärmebedarf wird die Anlage so ausgelegt, dass sie praktisch ständig in der Grundlast läuft, und für den Spitzenbedarf ein konventioneller Kessel eingesetzt wird. Bei einem Einfamilienhaus besteht diese Möglichkeit nicht. Hier wird ein Pufferspeicher vorgesehen, der in der Spitze dann mit dem Strom des BHKWs elektrisch nachgeheizt wird.

 

 

Durch die Maßnahme ergeben sich folgende Vorteile:

·                    Durch die erhebliche CO2-Reduzierung ist der Brennstoff für eine solche Heizkraftanlage von der Ökosteuer befreit

·                    Darüber hinaus gibt es über das KWK Gesetz einen gesetzlich vorgeschriebenen Zuschlag zur Vergütung seitens des Energieversorgers

 

Was Sie bei dieser Maßnahme beachten müssen:

·                    Die Warmwasserbereitung sollte möglichst mit über das BHKW laufen.

·                    Es sollte eine möglichst hohe Betriebsstundezahl erreicht werden.

·                    Je nach Tarifsituation ist es sinnvoller den Strom selber zu verbrauchen.

·                    Bei Einfamilienhäusern kann die Anlage u.U. so ausgelegt werden, das auf eine weitere Heizung weitestgehend verzichtet werden kann.

Quelle: EVA-Die Energieberaterin

Senden Sie eine E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: info@energieteufel.de
Copyright © 2008 energieteufel.de
Stand: 26. March 2008