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Wärmedämmverbundsystem

Die Maßnahme betrifft die Außenwand des Gebäudes. Diese Wand besteht aus einem einschaligen Vollziegelmauerwerk, das beidseitig verputzt ist.

Die Wand soll mit einem Wärmedämmverbundsystem (Thermohaut) versehen werden.  Die Thermohaut wird außen auf die verputzte Fassade geklebt und gedübelt.  Als Dämmstoff wird Polystyrol verwendet.  Nach außen ist das System zuerst mit einem Armierungsputz und dann mit einem Sichtputz versehen, so dass die äußere Erscheinung des Hauses anschließend einem üblichen verputzten Haus ähnelt.

Es wird erforderlich sein, die Fensterbänke zu erneuern.  Weiterhin ist zu kontrollieren, ob der vorhandene Dachüberstand für das Anbringen der Thermohaut ausreichend ist.  Zur Vermeidung von Feuchte- und Schimmel-bildung ist es wichtig, die Thermohaut in die Fensterlaibungen hereinzuziehen

 

 

 

Die vorstehende Grafik zeigt einen Querschnitt durch eine mit einer Thermohaut verkleidete Außenwand.

Die Durchführung dieser Sanierungsmaßnahme hat folgende positive Aspekte:

·      gute Dämmung und damit dauerhaft niedrige Energiekosten

·      höhere Oberflächentemperaturen an der Innenseite der Wände und damit behagliche Wohnatmosphäre

·      kaum Änderung der äußeren Erscheinungsweise des Hauses trotz guter Dämmung

Quelle:EVA-Die Energieberaterin

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Stand: 26. March 2008